Üben, bevor es zählt
Eigene Werkstatt mit echten Aufbauten: Verteiler verdrahten, Stromkreise aufbauen, messen, Fehler suchen. Fehler machen ist hier Teil der Ausbildung.
Eigene Lehrlingswerkstatt, echte Aufbauten zum Üben, der kaufmännische Teil inklusive — und 2022 die Auszeichnung als Ausbildungsbetrieb des Jahres in der Kategorie Kleinbetriebe der Wirtschaftskammer Tirol.
Der Satz kommt von Alois Gruber, dem Lehrherrn unseres Geschäftsführers. Er hat Theodor damals eine ganze Installation neu machen lassen, weil eine einzige Klemme nicht ordentlich saß. Theodor war wütend — heute hält er es mit seinen Lehrlingen genauso.
Genau darum gibt es die Werkstatt. Auf einer Baustelle ist selten Zeit, etwas dreimal zu machen, bis es sitzt. In der Werkstatt ist sie da: An echten Aufbauten wird verdrahtet, gemessen, Fehler gesucht — und es dürfen Fehler passieren, ohne dass es jemandem etwas kostet. Erst danach geht es auf die Baustelle.
Dazu kommt der Teil, den die meisten Facharbeiter nie lernen: der kaufmännische. Theresa geht mit den Lehrlingen Angebote und Nachkalkulation durch, bis klar ist, warum eine Arbeitsstunde kostet, was sie kostet. Wer das versteht, arbeitet anders.
Zu sehen, wie aus einem schüchternen Fünfzehnjährigen in vier Jahren ein Facharbeiter wird, ist einer der besten Teile dieses Berufs. Unser Ziel ist deshalb kein Wachstumsziel: Wir wollen ein Betrieb sein, in dem Lehrlinge bleiben wollen.
Eigene Werkstatt mit echten Aufbauten: Verteiler verdrahten, Stromkreise aufbauen, messen, Fehler suchen. Fehler machen ist hier Teil der Ausbildung.
Wir machen Neubau, Sanierung, Photovoltaik, Speicher, Wallboxen und Störungsdienst selbst — ohne Subfirmen. Du siehst in der Lehre alles davon, nicht nur ein Segment.
Bei uns wird gemessen, bevor getauscht wird. Wie man einen Fehler systematisch einkreist, ist das, was dich später von vielen unterscheidet.
Angebote lesen, Nachkalkulation, Stundensätze verstehen. Theresa macht das mit dir — das lernen die meisten erst, wenn sie selbst einen Betrieb haben.
Photovoltaik und Speichertechnik sind das, worin man sich heute früh einarbeiten sollte. Bei uns sind sie Alltag, nicht Zusatzkurs.
Wer den Dreck macht, entscheidet mit. Die besten Verbesserungen der letzten Jahre kamen von unseren Leuten, nicht aus dem Büro.
Wir sind 14 Leute mit fünf Fahrzeugen und in zwölf Jahren fast ohne Abgänge gewachsen — fast nur über Empfehlungen, bei Kunden wie bei Personal.
Und wenn deine Frage nicht dabei ist: schreib sie einfach ins Formular.
Pflichtschulabschluss, Interesse an Technik und die Bereitschaft, pünktlich zu sein und zu sagen, wenn du etwas nicht weißt. Das ist wirklich alles. Handwerklich sauber arbeiten kann man lernen — Zuverlässigkeit lässt sich schwerer nachholen. Wer pünktlich ist, sich meldet und zugibt, wenn er nicht weiterkommt, hat in diesem Beruf alle Türen offen.
Du schickst uns eine kurze Anfrage über das Formular — Name, Alter, was dich interessiert, mehr braucht es nicht. Wir melden uns zu den Bürozeiten und laden dich zu einem Gespräch ein, meist gemeinsam mit einem Elternteil, wenn du noch nicht 18 bist. Danach vereinbaren wir einen Schnuppertag, damit du weißt, worauf du dich einlässt — und wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich. Einen Tag in der Werkstatt und, wenn es sich anbietet, einen halben Tag auf einer Baustelle. Danach weißt du besser als aus jedem Prospekt, ob der Beruf zu dir passt. Melde dich einfach über das Formular oder ruf im Büro an.
An echten Aufbauten üben, was auf der Baustelle nicht zum Üben da ist: Verteiler verdrahten, Stromkreise aufbauen, messen, Fehler suchen — und Fehler machen dürfen, ohne dass es jemandem etwas kostet. Dazu kommt der kaufmännische Teil mit Theresa: Angebote lesen, Nachkalkulation, verstehen, warum eine Stunde kostet, was sie kostet. Das haben die meisten Facharbeiter nie gelernt.
Ja. Wir suchen laufend Monteurinnen und Monteure mit Erfahrung, besonders im Bereich Photovoltaik und Speichertechnik — und wir schauen uns Quereinsteiger ernsthaft an, wenn die Grundhaltung passt. Schreib uns über dasselbe Formular, was du bisher gemacht hast.
Fast alle, und daran messen wir uns. In zwölf Jahren haben wir kaum jemanden verloren — für unsere Branche ist das ungewöhnlich. Das Ziel für die nächsten Jahre ist einfach formuliert: dass alle Lehrlinge der letzten Jahre noch bei uns sind.
Schick uns über das Formular, wer du bist und was dich interessiert. Wir melden uns zu den Bürozeiten und vereinbaren einen Schnuppertag — danach weißt du mehr als aus jedem Prospekt.