Erst messen. Dann sanieren.
Und Sie bleiben im Haus.
Fällt die Sicherung immer wieder raus, stecken noch Schraubsicherungen im Kasten oder fehlt der FI-Schutz? Dann ist es Zeit. Wir machen eine Bestandsaufnahme mit Messprotokoll und sanieren bewohnt, in Etappen, wenn es sein muss.
Unsere Arbeit ist selten sichtbar und trotzdem sicherheitsrelevant
Wir wurden einmal zu einem Wohnhaus gerufen, nach einem Wasserschaden. Die alte Installation war so ausgeführt, dass die Bewohner jahrelang einfach Glück gehabt hatten. Niemand hatte je danach gefragt, weil ja auch nie etwas passiert war.
Seitdem prüfen wir bei jedem Auftrag den Bestand mit, auch wenn es nicht beauftragt war und auch dann, wenn wir eigentlich wegen einer PV-Anlage oder einer Wallbox im Haus sind. Alte Installationen sind der häufigste Fund. Wir sagen Ihnen, was wir gefunden haben, was davon dringend ist und was warten kann — und Sie entscheiden.
Was wir nicht tun: auf Verdacht tauschen. Bei einer Störung wie „die Sicherung fällt immer raus“ wird zuerst gemessen. Das kostet ein paar Stunden mehr und spart oft, dass man dreimal die falsche Komponente ersetzt.
- Bestandsaufnahme mit Messprotokoll. Schwarz auf weiß, was da ist und in welchem Zustand.
- Zählerkasten und Verteiler. Automaten statt Schraubsicherungen, Platzreserve für später.
- FI-Schutz. Wo er fehlt, ist er der erste Punkt — vor allem in Bad, Küche und Außenbereich.
- Leitungen und Querschnitte. Passend zu den Geräten, die heute tatsächlich dranhängen.
- Etappenweise. Nach einem Gesamtplan, damit nichts zweimal aufgemacht wird.
- Vorbereitung für PV und Wallbox. Wenn das ohnehin kommen soll, gleich mitdenken.
Vier Schritte bis zur fertigen Anlage
Bei Sanierungen mehr noch als im Neubau gilt: Der Plan entscheidet, was es kostet.
Aufnahme und Messung
Wir öffnen den Zählerkasten, messen die Stromkreise durch und schreiben auf, was verbaut ist. Das Ergebnis bekommen Sie als Protokoll.
Plan und Reihenfolge
Was ist Sicherheit, was ist Komfort, was kann warten? Daraus wird eine Reihenfolge, die auch dann funktioniert, wenn Sie in Etappen bauen.
Umsetzung im bewohnten Haus
Fixpreis und Zeitfenster stehen im Angebot. Stromlose Zeiten sagen wir vorher an, abends ist wieder ein wohnbarer Zustand hergestellt.
Abnahme und Unterlagen
Messprotokolle, Verteilerplan und Stromkreisliste digital. Nach einem Jahr melden wir uns für den Check.
Wann Kunden bei uns anrufen
Die Sicherung fällt immer raus
Meistens ein Hinweis auf eine überlastete Leitung, ein defektes Gerät oder Feuchtigkeit. Wir messen, statt eine größere Sicherung einzubauen.
Hauskauf oder Erbschaft
Vor dem Einziehen wissen, was auf einen zukommt. Die Bestandsaufnahme ist der günstigste Teil der ganzen Sanierung.
Umbau, Bad oder Küche neu
Wenn ohnehin aufgemacht wird, ist der Moment für die Elektrik gekommen — danach ist es teuer.
Wärmepumpe, PV oder Wallbox geplant
Die neuen Verbraucher entscheiden über Verteiler und Querschnitte. Deshalb schauen wir uns beides zusammen an.
Kein FI-Schutz vorhanden
Häufig in Häusern aus den Sechzigern bis Achtzigern. Das ist der Punkt, bei dem wir zur Eile raten.
Vermietung und Versicherung
Ein Prüfprotokoll, das einer Kontrolle standhält, und eine Dokumentation, die man vorzeigen kann.
Was uns dazu am häufigsten gefragt wird
Die Sicherung fällt immer wieder raus — was steckt dahinter?
Fast immer eines von vier Dingen: eine überlastete Leitung, an der über die Jahre zu viel dazugekommen ist; ein Gerät mit schleichendem Isolationsfehler; Feuchtigkeit in einer Dose oder im Außenbereich; oder ein Fehlerstromschutzschalter, der selbst am Ende ist. Was es davon ist, lässt sich messen — raten hilft nicht und Tauschen auf Verdacht kostet nur Geld. Wichtig: Eine Sicherung, die auslöst, macht ihre Arbeit. Sie ist ein Hinweis, kein Defekt, und man sollte sie nicht durch eine größere ersetzen.
Woran erkenne ich, dass meine Installation alt ist?
Ein paar Merkmale sind eindeutig: Schraubsicherungen statt Automaten, kein Fehlerstromschutzschalter, Steckdosen ohne Schutzkontakt, Stoffummantelte oder aluminiumleitende Kabel, ein Verteiler ohne Platzreserve, Leitungsquerschnitte, die für heutige Geräte zu klein sind. Dazu die weichen Anzeichen: warme Steckdosen, flackerndes Licht beim Anlaufen von Geräten, Sicherungen, die man kennt. Wenn Sie zwei davon zusammen haben, ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme.
Muss ich für die Sanierung ausziehen?
In der Regel nicht. Wir sanieren bewohnt und in Etappen: Wir planen mit Ihnen, welcher Bereich wann dran ist, arbeiten uns Geschoss für Geschoss oder Zimmer für Zimmer durch und stellen abends einen Zustand her, in dem Sie normal wohnen können. Es gibt Tage, an denen ein Teil der Wohnung stromlos ist — die sagen wir vorher an, nicht am Morgen davor. Und die Baustelle verlassen wir sauber.
Kann man in Etappen sanieren, wenn nicht alles auf einmal geht?
Ja, und oft ist das die vernünftigere Reihenfolge. Wir setzen dann zuerst dort an, wo es um Sicherheit geht — Zählerkasten, FI-Schutz, Bad, Küche, Außenbereich — und nehmen den Rest in weiteren Schritten. Wichtig ist, dass die Etappen zueinander passen und nichts zweimal aufgemacht wird. Deshalb steht am Anfang ein Plan für das Ganze, auch wenn zunächst nur ein Teil gebaut wird.
Was ist ein FI-Schalter und brauche ich einen?
Der Fehlerstromschutzschalter erkennt Strom, der einen Weg nimmt, den er nicht nehmen soll — zum Beispiel über einen Menschen — und schaltet in Millisekunden ab. Er ist der Unterschied zwischen einem Schreck und einem Unfall. In Neuanlagen ist er längst selbstverständlich; in Häusern aus den Sechzigern bis Achtzigern fehlt er oft ganz oder deckt nur einen Teil ab. Wenn wir bei einer Bestandsaufnahme keinen finden, ist das der erste Punkt, den wir angehen — unabhängig davon, was Sie ursprünglich beauftragen wollten.
Was bekomme ich am Ende?
Ein Messprotokoll über die geprüften Stromkreise, die digitale Dokumentation mit Verteilerplan und Stromkreisliste, und einen Zustand, den Sie beim Verkauf oder gegenüber der Versicherung vorzeigen können. Nach einem Jahr melden wir uns von selbst und schauen nach.
Lassen Sie uns nachschauen, was da ist
Der Termin vor Ort ist kostenlos. Wir öffnen den Zählerkasten, sehen uns die Leitungen an und sagen Ihnen, was dringend ist und was warten kann.