Prüfung und Planung
- Dachaufbau, Neigung, Ausrichtung, Statik
- Verschattungsbetrachtung, auch für den Winter
- Lastverlauf aus Ihren Verbrauchsdaten
- Auslegung von Anlage und Speicher
Wir prüfen das Dach, öffnen den Zählerkasten und rechnen mit Ihrem tatsächlichen Verbrauch — nicht mit dem Idealfall aus dem Prospekt. Planung, Montage, Anmeldung und Abnahme machen unsere eigenen Leute.
Die Strompreise haben viele aufgeschreckt, und gleichzeitig ist der Förderdschungel kaum zu durchschauen. Am Küchentisch liegen dann drei Angebote mit völlig verschiedenen Zahlen, und keines davon lässt sich neben das andere legen. Das hören wir fast jede Woche.
Wir fangen deshalb nicht bei der Modulzahl an, sondern bei Ihrem Verbrauch: Wann brauchen Sie wie viel Strom? Kommt eine Wärmepumpe dazu, ein E-Auto, eine Klimatisierung? Wie viel davon lässt sich mit Speicher in den Abend verschieben? Erst danach schauen wir, was das Dach hergibt — Neigung, Ausrichtung, Verschattung im Winter, Zustand der Dachhaut, Statik.
Und wenn dabei herauskommt, dass sich eine kleinere Anlage besser rechnet oder das Dach eine große nicht hergibt, sagen wir das. Das kostet uns kurzfristig Umsatz — und bringt uns die Kunden, die wiederkommen. Zwei von drei sind das derzeit.
Alles zwischen Dachprüfung und Check nach einem Jahr. Auf Ihrer Baustelle stehen unsere Leute, keine Subfirmen.
Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox waren lange vier getrennte Baustellen. Sinnvoll ist heute das Gegenteil: eine Anlage, die selbst entscheidet, wohin der Überschuss geht — erst in den Speicher, dann ins Auto, dann in die Warmwasserbereitung, und der Rest ins Netz.
Genau dort liegt der Unterschied zwischen einer Anlage, die Strom produziert, und einer, die Ihnen etwas bringt. Wir planen deshalb von Anfang an mit, was in den nächsten Jahren noch dazukommen soll — auch wenn davon heute erst ein Teil gebaut wird. Leerverrohrung und Platzreserve im Verteiler kosten beim Bau wenig und später viel.
Bei Gewerbekunden kommt die Notstromfähigkeit dazu. Danach fragt inzwischen jeder zweite Betrieb — und sie will von Anfang an mitgedacht sein, nicht nachgerüstet.
In den meisten Fällen ja — aber die Antwort hängt an Ihrem Dach und an Ihrem Verbrauch, nicht an der Region. Entscheidend sind Dachneigung und Ausrichtung, Verschattung durch Berge, Bäume oder Nachbargebäude, der Zustand der Dachhaut und vor allem: wie viel Strom Sie selbst zu welcher Tageszeit brauchen. Genau das sehen wir uns beim Termin vor Ort an. Wenn eine Anlage bei Ihnen wenig bringt, sagen wir das — wir haben schon oft von einer größeren Anlage abgeraten, weil das Dach sie nicht hergibt.
Weil zwei Dächer selten gleich sind und zwei Haushalte fast nie. Andere Neigung, andere Ausrichtung, andere Verschattung im Winter, anderer Dachaufbau, anderer Zählerkasten — und ein völlig anderer Lastverlauf über den Tag. Eine Anlage, die beim Nachbarn gut läuft, kann bei Ihnen zu groß, zu klein oder falsch verschaltet sein. Deshalb rechnen wir mit Ihren Zahlen und nicht mit einer Vorlage.
Der Speicher ist der Punkt, an dem sich heute entscheidet, ob eine Anlage etwas bringt: Die Einspeisung trägt sich zunehmend nicht mehr selbst, der Eigenverbrauch schon. Wenn Sie den Großteil Ihres Stroms abends und morgens brauchen — also dann, wenn das Dach nichts liefert — spricht viel dafür. Wer tagsüber im Haus ist, eine Wärmepumpe betreibt oder ein E-Auto zu Hause lädt, verschiebt das Bild noch einmal. Wir legen den Speicher nach Ihrem Lastverlauf aus, nicht nach Katalogstufen.
Alle Positionen einzeln — Module, Wechselrichter mit Marke und Typ, Speicher, Unterkonstruktion, Verkabelung, Zählerkasten-Anpassung, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme, Dokumentation. Dazu die Anschlusskosten und ein verbindliches Zeitfenster. Steht dort nur eine Pauschale ohne Positionen, fehlt die Wechselrichter-Marke oder sind die Anschlusskosten nicht enthalten, wird später fast immer nachgefordert.
Den Förderantrag begleiten wir, und Theresa sitzt mit Kunden so lange darüber, bis sie ihn wirklich verstanden haben — den Fördervorteil weisen wir im Angebot separat aus, damit Sie sehen, was die Anlage und was die Förderung ausmacht. Die Anmeldung und Abstimmung mit dem Netzbetreiber übernehmen wir vollständig. Förderbedingungen ändern sich laufend; wir sagen Ihnen, was zum Zeitpunkt Ihres Angebots gilt.
Unsere eigenen Leute. Wir arbeiten ohne Subfirmen, von der Planung bis zur Abnahme. Sie bekommen ein Zeitfenster im Angebot und während der Arbeiten einen festen Ansprechpartner mit Handynummer. Nach der Abnahme gibt es die Dokumentation digital, und wir melden uns nach einem Jahr von selbst für den Check.
Der Termin vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Wir schauen uns Dach, Zählerkasten und Verbrauch an und sagen Ihnen offen, was sinnvoll ist und was Sie sich sparen können.